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NEWS-Blog

3 Fragen an … Livio Manissero, Sales Manager Electronics, Prima Electro

Livio Manissero, Sales Manager Electronics, Prima Electro
Livio Manissero, Sales Manager Electronics, Prima Electro

1. Was sind die aktuellen Trends im Bahnsektor?

Der Bahnsektor wächst und nachhaltige Mobilität ist ein Schlüsselthema, um die Umweltauswirkungen zu verringern und die Effizienz für die Verbraucher zu erhöhen. In den nächsten Jahren werden starke Investitionen zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs erwartet, und mehrere Projekte zur Emissionsreduzierung sind bereits in der Entwicklung.

2. Wie sieht Ihrer Meinung nach die Zukunft der Mobilität aus und welche Technologien werden dafür benötigt?

Die Zukunft der Mobilität liegt in der vollständigen Elektrifizierung der Züge und dem Einsatz innovativer Technologien auf Wasserstoffbasis. Es werden immer mehr elektrische/elektronische Module an Bord installiert werden, beispielsweise Wechselrichter, Umrichter oder Motorantriebssteuerungen, die wesentlich leistungsfähiger sind als die derzeitigen Module. Die Unternehmen auf dem Elektronikmarkt sehen sich jetzt mit immer mehr technologischen und konstruktiven Herausforderungen konfrontiert, die den Übergang zur Elektrifizierung aller Fahrzeugtypen, die traditionell mit fossilen Brennstoffen angetrieben wurden, zur Folge haben.

3. Wo sehen Sie die Chancen und Risiken im zukunftsorientierten Schienenverkehr?

Unternehmen wie Prima Electro, die ein Geschäftsmodell haben, das sich auf die Entwicklung und Lieferung von kundenspezifischer eingebetteter Elektronik konzentriert, können viele Chancen auf dem Eisenbahnmarkt wahrnehmen. Die Nachfrage nach kundenspezifischen Projekten, die auf Produktspezifikationen zugeschnitten sind, passt perfekt zu den Anforderungen der Energiewende.

Gleichzeitig gibt es aber auch Gefahren, die nicht ignoriert werden dürfen. Erstens besteht die Gefahr, dass Ausschreibungen an die üblichen Anbieter auf dem Markt vergeben werden. Zweitens ist die Energiewende durch eine nachhaltige Mobilität mit hohen Kosten verbunden und die Investitionen sollten von der Europäischen Union und den Institutionen für mindestens 10 Jahre unterstützt werden.

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